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Installation im Sudhaus mit einer Arbeit von Max Gehlofen, 10. Oktober bis zum 28. November

Die Räumlichkeiten des Sudhauses auf dem Bürgerbräu Gelände bieten den Rahmen für die dritte Ausstellung der LeerRaumPioniere. Unter dem Namen „Endogener Versuch“ stellt Max Gehlofen sein lebensgroßes Türen-Labyrinth aus. Durch die verschiedenen bearbeiteten Türen kann die Installation betreten werden und eine Plexiglasfläche macht es möglich das Objekt auf von oben zu betrachten.

Vom 10. Oktober bis zum 28. November kann die Ausstellung jeweils Freitag und Samstag 16 bis 20 Uhr bewundert werden.

Wer Lust auf eine besondere Untermalung hat, ist herzlich eingeladen zu einem unserer Events:

10.10. ab 16 Uhr: Vernissage mit musikalischer Umrahmung durch den Jazz-Schlagzeuger Pablo Liebhaber

11.10. 10 bis 18 Uhr: Zellerauer Kulturtage

16.10. 19 Uhr: Kino – Wir präsentieren ein mystisches Fantasydrama!

23.10. 19 Uhr: Kino – Science-Fiction-Horror vom Feinsten!

24.10. 9.30 Uhr: Workshop zum Thema "Beatboxing - Grundelemente vokaler Percussion" mit Mario Gebert: Grundelemente vokaler Percussion und mehr zum Thema Beatbox in Band und Chor

25.10. 13 Uhr: BamesreiterSchwartzOrchestra: Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter präsentieren Eigenkompositionen der orchestralen Form des Jazz, jedoch ohne die Tradition der Big Bands in den Vordergrund zu stellen.

Ausufernd psychoaktive, schnörkellos direkte und wortlose Geschichten tanzen zusammen mit metaphorischer Poesie ein Kopfkino, zu dessen Traumdeuter der Zuhörer ungefragt erklärt wird. Das aktuelle Programm des BamesreiterSchwartzOrchestra beinhaltet ausschließlich Eigenkompositionen von Richard Schwartz und Lukas Bamesreiter. Gemeinsam gründeten sie das Orchester im Jahr 2013. Begeistert verschrieben sie sich der orchestralen Form des Jazz, jedoch ohne die Tradition der Big Bands in den Vordergrund zu stellen. Allein die personellen Erweiterungen des klassischen Jazzorchesters auf sechsstimmigen Holzsatz, zusätzliches Horn und vor allem vierstimmige Vocal-- Section machen es bereits zu einem zeitgenössischen Unterfangen. Die Musiker des BamesreiterSchwartzOrchestra sind allesamt ehemalige oder momentane Studierende an internationalen Musikhochschulen und Mitglieder im Landesjugendjazzorchester Bayern und/oder im Bundesjazzorchester.

30.10. 19.30 Uhr: „So unheimlich friedvoll, dass es betäubt“ - Eine (wahn)sinnig schräge Performance mit Schauspiel, Tanz und Musik

Mitwirkende:  Britta Schramm, Alexandra Schwartz, Mina Aryaee Nejad, Dirk Rumig, Johannes Liepold

Die KünstlerInnen bewegen sich im Spannungsfeld von Improvisation und Komposition. Physisch öffnen sie den Raum durch das Medium des zeitgenössischen Tanzes (Alexandra Schwartz), Bewegungstheaters (Mina Aryaee Nejad) und experimentellen Schauspiels (Britta Schramm); akustisch durch ein Klanggewebe aus feinstem Jazz (Dirk Rumig, Johannes Liepold). Mit scharfsinniger Berührbarkeit und brennender Intensität entstehen Momente von schönster Poesie neben ekstatischen Feuerwerken von höchster Energie: Aufgepasst, Massenchaos, Massenchaos.

31.10. ab 16 Uhr bis in die späte Nacht: AKWeen: Der Freiraum lädt euch herzlich ein zu Halloween. Freut euch auf ein buntes Kinderprogramm und eine tolle Party mit diversen Bands und DJs.

7.11. 19.30 Uhr: KlangkarteiKonzert - Das sechsköpfige Ensemble für alte Musik Cembaless und das Daidalos Guitar Duo haben eigens für dieses Konzert und diesen Raum ein Programm zusammengestellt, das alte und neue Musik kombiniert. Erklingen werden Werke aus der englischen und italienischen Renaissance, aus einem Codex von 1300 und aus dem italienischen Barock, von Komponisten wie John Dowland, Henry Purcell oder Claudio Monteverdi. Tanzsätze wechseln sich mit Madrigalen ab, die Liebesleid und -freud besingen. In der Mitte des Programms steht das große Gitarrenduo Salut für Caudwell von Helmut Lachenmann, der im November seinen 80. Geburtstag feiert. In diesem Werk aus dem Jahre 1977 müssen die Gitarristen auch einen sozial- und kunstkritischen Text vortragen, in dem es unter anderem heißt: „Wir stellen die einfache Forderung an Euch, das Leben mit der Kunst und die Kunst mit dem Leben in Einklang zu bringen, damit eure Kunst lebendig wird.“

Dieses Konzert bildet die einmalige Gelegenheit, Text, Musik verschiedener Epochen und Installationskunst in einem zweckentfremdeten Raum zu erleben. So bietet sich die Chance, Kunst verschiedenster Genres einmal ganz anders und neu zu erfahren.

Das international besetzte, preisgekrönte, sechsköpfige Ensemble Cembaless gründete sich im Jahr 2014 und besteht aus einer Sängerin, zwei Blockflöten, Barockgitarre, Viola da gamba und Theorbe. Das Daidalos Guitar Duo wird von Stefan Koim und Raphael Ophaus gebildet, die beide an der Hochschule für Musik Würzburg in der Meisterklasse von Professor Jürgen Ruck studieren.

13./14./20./21.11.: Das Theaterensemble-Sampler:
" Versuche mit Mitteln des Dokumentarischen Theaters: Heimat Flucht Asyl"

14.11. 20 Uhr: Lost Bandidos de la Felizidad: Die Band begeistert euch mit improvisierten Noise-Floyds. Nick Heß (Elektro und Gitarre), Simon Schellhorn (Vibraphon und Schlagzeug) und Earl Scholz (Synthesizer) freuen sich euch in experimentelle Traumlandschaften entführen zu dürfen.

28.11. ab 16 Uhr: Finissage – wir freuen uns auf einen schönen Abschluss mit euch.