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Die Strände von Agnès

Regisseurinnen im Central: Der zweite Film aus der Reihe von Agnès Varda

Les plages d’Agnès
Am Anfang ist da erst einmal eine gewisse Skepsis gegenüber dem ganzen Projekt. Die Vorstellung, einen Film über das eigene Leben zu drehen, ist der 1928 in Brüssel geborenen Filmemacherin und Künstlerin Agnès Varda fremd. Eigentlich lässt sie sich viel lieber auf andere und deren Geschichten ein. Ein fast grenzenloses Interesse an Menschen und Orten hat sie schließlich immer schon umgetrieben. Eine liebevolle, für alles offene Neugierde prägt dabei ihren Blick auf das Leben und erfüllt ihre lyrischen Dokumentationen („Mauerbilder“, „Die Sammler und die Sammlerin“) genauso wie ihre sensiblen Spielfilme („Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7“, „Vogelfrei“). Doch nun, kurz vor ihrem 80. Geburtstag, scheint einfach die Zeit gekommen zu sein, in den Spiegel zu sehen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – und das, was sie dabei sieht, in Filmbilder zu fassen. So ist also Die Strände von Agnès entstanden

 

César für den besten Dokumentarfilm 2009

„Ein betont subjektives, vor inszenatorischen Einfällen sprühendes Selbstporträt, das sich auch als Reflexion über das Filmemachen lesen lässt. Das sommerlich leichte, zwischen Dokumentarfilm und Tagtraum oszillierende Bildermosaik betört mit sanfter Melancholie.“
Filmdienst

 

Regie: Agnès Varda
Dokumentarfilm // F 2008 // 82 Minuten
FSK ab 0 J.