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Kokon

QueerFilm Nacht im Central

Jahrhundertsommer in Berlin-Kreuzberg. Im multikulturellen Mikrokosmos rund um das Kottbusser Tor bahnt sich die 14-jährige Nora ihren Weg durchs Erwachsenwerden. Während die Hitze auf ihrer Haut klebt, bekommt sie zum ersten Mal die Periode, entdeckt ihre Liebe für andere Mädchen und lernt die wilde Romy kennen. Mit ihr wirkt die Welt plötzlich endlos groß und voller verborgener Schönheit, der Park wird zum Dschungel, das Freibad zum Meer.

Nora lernt, zu sich zu stehen und traut sich endlich Wege abseits der Clique ihrer älteren Schwester Jule zu gehen. Doch wie kann Nora ihren Blick für all diese Schönheit bewahren, nachdem ihr zum ersten Mal das Herz gebrochen wurde?

 

„Filme über Berliner Jugendliche, die sich in heißen Sommern und nächtlichen Partys auf dem Weg zum Erwachsenwerden selbst finden, neigen leicht dazu, anstrengend und prätentiös nur von ihrer eigenen Coolness zu erzählen. Leonie Krippendorfs Kokon gelingt in einer seltenen Meisterinnenleistung das Gegenteil: einen Film zu drehen über die Selbstfindung, der nicht von sich, sondern von seiner Protagonistin erzählt, der ihren Erfahrungen folgt und ihre Freiheit teilt.“
kino-zeit.de

 

Regie: Leonie Krippendorff
Darsteller: Lena Urzendowsky, Jella Haase, Lena Klenke
D 2020 // 95 Minuten // FSK ab 12 J.