Skip to main content

Printed Society

Fin-Ger präsentiert die Ausstellung von Max Gehlofen vom 1. bis 18. Februar immer Freitag, Samstag und Sonntag von 16 bis 20 Uhr – Vernissage am 2. Februar

"Ich habe eine Urfigur mit einer Größe von 30 Zentimetern geschaffen aus Plastilin und mit einem Drahtgestell darin. Es ist ein kopfloser verrenkter Mensch."

In der Ausstellung wird ein 3D-Drucker neue, kleine Figuren erstellen. Etwa 100 Figuren in der Größe von zehn Zentimetern will Gehlofen produzieren.

Die Besucher können dann mit dem Urvater und den Nachkommen eigene abstrakte Menschen-Gebilde bauen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Und das ist Gehlofen ganz wichtig. "Es entsteht ein Workshop zum Verständnis des Zusammenlebens. Die Menschen reden miteinander über die Art und Weise ihrer zusammengestellten Strukturen und welche Gedanken sie zum Aufbau bewegen."

Der Ausstellungstitel „ printed society“ verrät: Dieses Projekt hat mit unserem Zusammenleben zu tun. Max Gehlofen stellt unsere Gesellschaft als einen sich ständig wandelnden abstrakten Organismus vor, der jeden mit einbezieht.

Diese Ausstellung bildet den Anfang eines großen Projektes. So werden die Figuren ab Frühjahr 2018 im MAD (Museum am Dom) in Würzburg im Museumsshop verkauft, zudem werden auf dem Umsonst und Draußen Festival im Sommer lebensgroße Varianten der Figur zu sehen sein. Die Figuren sollen in den Wohnungen der Menschen ein Zuhause finden um dort zum nachdenken und mitgestalten anzuregen.