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44. Internationales Filmwochenende

An den vier Festivaltagen Ende Januar kommt die ganze weite Welt des Films nach Würzburg in das Central auf dem Bürgerbäu Gelände.

Das Internationale Filmwochenende Würzburg ist eines der ältesten und auch eines der vielfältigsten Filmfestivals in Deutschland. 1974 von einer Handvoll ehrenamtlich tätiger Enthusiasten begründet, kennt es keine thematischen Grenzen und kein Schubladendenken. Von der französischen Großproduktion auf Hollywoodniveau bis zum südkoreanischen Horrorschocker, vom deutschen No-Budget-Familiendrama über den amerikanischen Independent-Blaxploitation-Film bis hin zur armenischen Liebesballade in Schwarzweiß. Ob Spielfilm, Dokumentation oder Kinderfilm – alle Genres haben auf dem Filmwochenende ihren Platz.

Typisch für das Festival ist es, dass viele Filmschaffende ihr Werk selbst präsentieren und so dem Zuschauer die Möglichkeit geben, nachzufragen, ins Gespräch einzusteigen und die Filme, die Filmemacher und ihre Fragen genauer zu verstehen. Die familiäre Atmosphäre und der enge Austausch mit den Gästen aus der Filmbranche sind typisch für das Internationale Filmwochenende Würzburg. Ziel des Festivals ist es, das Publikum mit Filmen, Perspektiven und Sichtweisen zu überraschen, die im normierten Einerlei des Kinoprogramms in einer mittelgroßen Stadt wie Würzburg sonst nicht zu sehen wären.

Eines hat sich übrigens seit 1974 nicht geändert: Bis heute wird das Filmfest ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit organisiert. Mit rund 10.000 Besuchern an vier Festivaltagen, rund 50 gezeigten Filmen und einer Reihe von Sonderveranstaltungen dürfte es eine der größten derartigen Veranstaltungen in Deutschland sein, die das von sich behaupten kann.

Ab 1. Dezember können Filmfans sich die begehrten Mehrfachkarten sichern, die einen vergünstigten Einlass gewähren: die Zehnerkarte kostet 55 Euro, die Fünferkarte 30 Euro.

Mehr Informationen in Kürze auf der Website des Internationalen Filmwochendes
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