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Mutter Courage und ihre Kinder

Bertold Brechts Chronik aus dem dreißgjährigen Krieges  – im Central

Die Marketenderin Anna Fierling, genannt „Mutter Courage“, zieht mit ihrem Planwagen während des Dreißigjährigen Krieges kreuz und quer durch Europa. Sie meint, dass man am Krieg besser verdienen kann als am Frieden. Ihr Geschäft kennt keine Politik, sie handelt mit Katholiken wie mit Protestanten. Während des Krieges verliert sie nacheinander ihre Kinder, zwei Söhne und eine Tochter: Schweizerkas wird erschossen, weil er die Regimentskasse nicht dem Feind übergeben wollte; Eilif wird in einer kurzen Friedensperiode für eine Missetat hingerichtet, die ihm kurz zuvor im Kriege noch Ehre einbrachte. Und die stumme Kattrin wird erschossen, weil sie durch Trommeln die Stadt Halle vor dem Einmarsch feindlicher Soldaten warnt. Die Courage aber lässt sich den Krieg nicht „madig“ machen, sie spannt sich vor ihren Planwagen und zieht weiter.

 

„Bertolt Brechts Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg in der Modellinszenierung des Berliner Ensembles. Der Bühnencharakter der eindrucksvollen Aufführung bleibt weitgehend erhalten.“
filmdienst.de

 

Regie: Peter Palitzsch, Manfred Wekwerth
Darsteller: Helene Weigel, Ekkehard Schall, Heinz Schubert
DDR 1960 // 151 Minuten
FSK ab 12 J.