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Eine fantastische Frau

Fim + Gespräch "total normal" mit Simone Kurz, Außenbeauftragte von Trans-Ident

Una mujer fantástica
Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leidenschaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihretwegen seine Familie verlassen. Doch als die beiden nach Marinas ausgelassener Geburtstagsfeier in einem Restaurant nach Hause kommen, wird Orlando plötzlich leichenblass, reagiert nicht mehr. Im Krankenhaus können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen. Die Ereignisse überschlagen sich: Marina sieht sich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert, und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus; die gemeinsame Wohnung, die auf dem Papier Orlando gehört, soll sie möglichst rasch verlassen.
Marina ist eine Transgender-Frau, und die Familie des Verstorbenen fühlt sich durch ihre sexuelle Identität bedroht. Mit der gleichen Energie, mit der sie früher dafuü gekämpft hat, als Frau zu leben, pocht Marina nun erhobenen Hauptes auf ihr Recht auf Trauer.

 

„Dass es dem Film gelingt, seine Hauptdarstellerin nicht bloßzustellen, ihre Würde zu bewahren, spricht für die große Qualität von Sebastián Lelios Film.“
programmkino.de

 

Regie: Sebastián Lelio
Darsteller: Daniela Vega, Francisco Reyes, Luis Gnecco
CHI/USA/D/E 2017 // 104 Minuten
FSK ab 12 J.