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Würzburg in Trümmern

Ein künstlerischer Blick auf die zerstörte Stadt – Ausstellung im Sieboldmusuem ab 12. Mai wieder geöffnet.

Ab Dienstag, 12. Mai, und damit deutlich früher, als wir zu hoffen gewagt hatten, dürfen wir das Siebold-Museum wieder für den Publikumsverkehr öffnen!

Die aktuelle Sonderausstellung „Würzburg in Trümmern – ein künstlerischer Blick auf die zerstörte Stadt“, die wir zwar am 14. März noch eröffnen, aber nicht mehr zeigen konnten, nunmehr bis zum 31. Mai 2020 zu verlängern. Sie erinnert und mahnt an die Zerstörung Würzburgs vor 75 Jahren, aber auch an die wenige Monate später erfolgten Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki.

Zu sehen sind Ölgemälde, Aquarelle, Holzschnitte, Siebdrucke und Photographien bekannter, aber auch völlig unbekannter Künstler, die sich mit dem Luftangriff vom 16. März 1945, der zerstörten Stadt und dem beginnenden Wiederaufbau Würzburgs auseinandersetzen. Ein Großteil dieser bislang unbekannten Bilder stammt aus Privatbesitz und wurde anlässlich des runden Jahrestages erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In dieser Form werden die eindrucksvollen Kunstwerke wohl nicht so bald wieder an einem Ort versammelt zu sehen sein.

Inzwischen ist auch ein durchgehend farbiger Bildband zum Thema erschienen, der im Buchhandel, aber auch an der Museumskasse zum Preis von 24,95 Euro erhältlich ist.