Zum Hauptinhalt springen

Jetzt rollen Bagger und Kräne an

Baugenehmigungen für das Bürgerbräu-Gelände erteilt.

Gute Nachrichten für die Bürgerbräu-Eigentümer Architekt Roland Breunig und Sektkellerei-Inhaber Carsten Höfer: Der Bau- und Ordnungsausschuss stimmte in seiner letzten Sitzung der Erteilung von mehreren Baugenehmigungen zu, so dass die Umbauarbeiten jetzt in großem Stil beginnen können.

Der ehemalige Pferdestall und das Sudhaus, sowie die Produktionshallen der Sektkellerei Höfer werden zuerst in Angriff genommen. Die Keller und damit das ganze Gelände wird zur Frankfurter Straße hin geöffnet. Gebaut werden auch drei Atelierhäuser entlang des Wegs zum Architekturbüro archicult. Diese Häuser bestehen aus Atelierräumen im ersten Obergeschoss und einer dazugehörigen Wohnung ein Stockwerk höher, nebst Pkw-Stellplätzen im Erdgeschoss.

Viele Flächen für Büros und Gewerbe sind jetzt schon vermietet und verkauft.

Genehmigt wurde vom Bauausschuss außerdem der Umbau des ehemaligen Kesselhauses. Dieses Gebäude liegt zur Frankfurter Straße hin. Hier sollen Parkplätze und Technikräume eingerichtet werden. Nur lobende Worte fand Stadtheimatpfleger Hans Steidle für die geplanten Bauvorhaben im Bürgerbräu: "Verschiedene Nutzungen aus Kultur, Gewerbe werden in geschickter Weise so kombiniert, dass ein sehr attraktives und spannendes Stadtquartier entstehen kann", heißt es in der Stellungnahme zu dem Bauprojekt.

Fertiggestellt ist inzwischen der Umbau des früheren Braumeisterhauses am Eingang zum  Bürgerbräugelände. Büros für verschiedene Nutzungen und eine Arztpraxis sind hier bereits eingerichtet. Auch das auf dem zentralen Platz stehende Container-Café hat inzwischen geöffnet und wird als Nachbarschaftscafé von den Mietern des Braumeisterhauses betrieben. Es lockt unter dem Namen "bar 87" (in Anspielung auf die Hausnummer des Bürgerbräu) mit frisch gebrühtem Kaffee und kleinen Speisen und hat Montag bis Freitag von 11.30 bis 17 Uhr geöffnet.