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DADA statt Böller

Dadaistische Lesung im Keller Z87

Bei der Dada-Matinee präsentiert der Würzburger Lyriker Uwe Dolata eigene Texte als Kostproben aus dem Labor für höheren Unsinn und rezitiert berühmte dadaistische Werke zu Fleischküchle, auf Wunsch mit Grumperesalat. Gäste sind auch auf der Bühne willkommen, am Mikro, wie am Piano.

Mehr als 100 Jahre liegt der Beginn der Kunstrichtung des Dadaismus jetzt schon zurück. Jegliche Definitionsversuche scheiterten im Nichts. "Dada wurde im Lexikon gefunden, es bedeutet nichts", definierte der Schriftsteller Richard Hülsenbeck im Jahre 1916. Doch in seiner Wirkung entfaltete der Dadaismus sicher mehr als Nichts. Es gelang den Anhängern, traditionelle Kunstvorstellungen und bürgerliche Ideale in Frage zu stellen und sich gegen die irrsinnige Welt der Kriegsgefahren aufzulehnen.

Die "DADA - statt Böller - Matinee" endet nach zwei Stunden und der Keller schließt in aller Stille.