Skip to main content

Mein Leben ohne mich

In Kooperation mit der Palliativakademie Juliusspital, Domschule Würzburg und der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Würzburg der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V.

My Life without Me
Die 23-jährige Ann lebt mit ihrem Mann und zwei kleinen Töchtern ein Leben in gleichmäßigen Bahnen. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie an Eierstockkrebs erkrankt ist und nur noch 2 bis 3 Monate zu leben hat. Sie verweigert eine Behandlung und entschließt sich, niemandem zu erzählen, dass sie sterben muss, nicht einmal ihrer Familie; scheinbar führt sie ihr Leben weiter wie bisher. Sie setzt sich in ein Café und schreibt eine Liste von Dingen, die sie gern tun möchte, bevor sie stirbt.

Der Film zeichnet das Porträt einer Frau, die sich in einer ausweglosen Situation von der antizipierten Trauer ihrer Umgebung leiten lässt und sich in der begrenzten Zeit neuen Erfahrungen aussetzt. Ein ernster, emotionaler Film, der ohne Pathos letztlich Fragen nach den Grundlagen des Lebens stellt und eine Weise des Umgangs mit einer tödlichen Erkrankung vermittelt.

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zu Diskussion und Gespräch. Moderiert wird die Veranstaltung von Mechthild Ritter.

 

Regie: Isabel Coixet
Darsteller: Mark Ruffalo, Sarah Polley, Amanda Plummer
CAN/E 2003 // 102 Minuten
FSK ab 6 J.